Verkehr

Besserer Anschluss an letzte Fahrt nach Hause

Dezember 30, 2011 in Verkehr

Ab dem 9. Januar 2012 beginnt die letzte Fahrt der Linie 312 ab Berliner Tor ins Osterbrookviertel zehn Minuten später, also statt um 0.32 Uhr erst um 0.42 Uhr. Aus Richtung Innenstadt wird dadurch der Anschluss von den U- und S-Bahnen auch bei kleineren Verspätungen sicher erreicht, was einem gerade bei der letzten Fahrt vielleicht einen langen Fußmarsch oder ein Taxi erspart. Weiterer wesentlicher Grund für die Verschiebung sind die letzten U- und S-Bahnen aus Richtung Osten, die allesamt um 0.35 Uhr am Berliner Tor eintreffen und somit bisher den letzten Bus um drei Minuten verpasst haben. Jetzt gilt: Mit den jeweils letzten Bahnen aus Mümmelmannsberg (U2), Wandsbek-Gartenstadt (U3), Poppenbüttel/Flughafen (S1) und Aumühle (S21) erreicht man künftig den letzten Bus nach Hause!

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Aus „Braune Brücke“ wird „Osterbrookplatz“

Dezember 11, 2011 in Verkehr

Nachdem der neue Osterbrookplatz bereits Anfang des Jahres seinen neuen Namen bekommen hat, folgt nun zum Beginn des neuen Fahrplans am 11. Dezember 2011 die Umbenennung der Bushaltestelle Braune Brücke der Linien 112 und 312. Noch halten beide Linien an den Ersatzhaltestellen am  Ende der Steinbeker Straße, demnächst wird sich die neue Haltestelle direkt am Platz befinden.

Der historische Name Braune Brücke, der noch aus der Straßenbahnzeit stammt, ist seit langem überholt. Seit dem Durchbruch von der Bille zum Südkanal besteht bis auf die Fußgängerbrücke praktisch keine Verkehrsbeziehung mehr zur eigentlichen Braunen Brücke. Zudem heißt auch die dort gelegene Haltestelle der Linie 130 Braune Brücke, so dass es bei ortsfremden Fahrgästen, z. B. Freibad- oder Tierheimbesuchern, immer wieder zu Irritationen kam, weil sie die Linie 112 nicht gefunden haben. Jetzt hält die Linie 112 eindeutig am Osterbrookplatz, die Linie 130 weiterhin an der Braunen Brücke.

Ein besonderer Vorteil für uns: Da der Osterbrookplatz die Endhaltestelle der Linie 112 ist, steht dieser Name prominent an jedem Bus und wird in Zukunft quer durch die ganze Stadt gefahren. Vielleicht wird dann ja auch der eine oder andere Hamburger neugierig, was es denn mit diesem Osterbrookplatz  auf sich hat, und bleibt einfach mal bis zum Ende sitzen.

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Fuß- und Radwege-Erkundungstour Bericht

Oktober 26, 2011 in Verkehr

© Ralf Gosch - Fotolia.com

Am 19. August 2011 lud raum + prozess im Auftrag des bezirklichen Fachamts Stadt- und Landschaftsplanung im Osterbrookviertel zu einer Erkundungstour per Rad und Fuß ein. Vom Startpunkt „Elbschloss an der Bille“ ausgehend untersuchten zwei Gruppen interessierter Fußgänger und Radfahrer ausgewählte Wegeverbindungen zu den nahe gelegenen U- und S-Bahnstationen Berliner Tor, Rauhes Haus und Hammer Kirche. Es galt herauszufinden, wie fuß- und radfahrerfreundlich die Verbindungen sind und wo Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Ziel ist es, den Behörden Anregungen zu geben und im Falle von Planungen im Straßenraum Vorschläge äußern zu können.

Als Problem wurde zum Beispiel die Fußgängerbrücke vom neuen Osterbrookplatz zur Braunen Brücke beurteilt. Die Holzbrücke ist schlecht beleuchtet und bei Nässe und Schnee sehr rutschig. Hinzu kommt, dass sie aufgrund der Holzbeplankung für Menschen mit einem Rollator sehr unfreundlich gestaltet ist. Radfahrer müssen hier sogar absteigen: Die Brücke ist nicht breit genug, um allen ausreichend Platz zu bieten, und die Geländer sind zu niedrig.
Beide Gruppen fertigten Wegeprotokolle an, die Sie hier herunterladen können:

Wegeprotokoll Route 1 (PDF, 537 KB)

Wegeprotokoll Route 3 und 4 (PDF, 102 KB)

 

Falls auch Sie Interesse haben, Ihre Alltagswege auf ihre Qualität zu überprüfen, können Sie sich die Protokollvorlage herunterladen und die Verbindungen testen – zu Fuß, oder per Rad! Melden Sie uns Ihre Ergebnisse.

Wegeprotokoll Vorlage (PDF, 16 KB)

Radwegeerkundung vom Osterbrookviertel zum S-Bahnhof Rothenburgsort (PDF, 193 KB)

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Hochbahn gibt Gas: Unsere U-Bahnhöfe werden barrierefrei!

April 11, 2011 in Verkehr

Wie die Hamburger Hochbahn auf einer Pressekonferenz am 1. April 2011 mitgeteilt hat, soll das Ausbauprogramm für die barrierefreie Umgestaltung von U-Bahn-Haltestellen massiv beschleunigt werden. Während bei dem bisherigen Tempo etwa ein Bahnhof pro Jahr umgebaut wurde, sollen von dem ehrgeizigen Programm bis 2015 sogar 14 Haltestellen profitieren. Neben dem Einbau von Aufzügen gehört dazu auch die Erhöhung der Bahnsteige und die Verlegung von Blindenleitstreifen.

Auch wir im Osterbrookviertel können uns freuen: Sowohl die fußläufig zu erreichenden Haltestellen Hammer Kirche und Rauhes Haus als auch Burgstraße mit dem Anschluss an die Linie 130 stehen im Beschleunigungsprogramm und sollen bis 2014 oder 2015 umgebaut sein! Die Planungen sollen noch in diesem Jahr beginnen.

Sowieso geplant ist der Einbau von Aufzügen am U-Bahnhof Berliner Tor (Anschluss Linie 312). Hier soll der Bau noch im September 2011 beginnen, Fertigstellung ist in 2012.

Bereits seit einiger Zeit bekannt ist von der S-Bahn, dass die Bahnhöfe Hammerbrook (Anschluss Linie 112) und Rothenburgsort (Anschluss Linie 130) mit Aufzügen ausgestattet werden sollen.

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Senat beschließt den Namen Osterbrookplatz

Februar 7, 2011 in Verkehr

Osterbrookplatz Straßenschild Auch wenn noch nicht einmal mit dem Bau begonnen wurde: Unser neuer Quartiersplatz vor dem Elbschloss hat nun offiziell den Namen Osterbrookplatz bekommen. Wie die Behörde für Kultur und Medien in einer Bekanntmachung mitteilt, hat der Senat der Stadt Hamburg am 25. Januar 2011 mit sofortiger Wirkung die Umbenennung eines Teils von Süderstraße und Steinbeker Straße beschlossen. Demnach erstreckt sich der neue Name Osterbrookplatz auf der Süderstraße in gesamter Breite von der Durchfahrt bei Hausnummer 339 bis zum Ende an der Böschung des Kanals sowie auf der Steinbeker Straße von der (gesperrten) Einmündung bis zum Durchgang zwischen den Häusern 72 und 70.

Bürger aus dem Osterbrookviertel hatten in 2009 nach einem Aufruf diverse Namensvorschläge gemacht, die anschließend vom Quartiersbeirat beurteilt und hinsichtlich ihrer Eignung geprüft wurden. Der Name Osterbrookplatz hat sich dabei zuletzt als klarer Favorit herausgestellt und wurde den Behörden 2010 offiziell vorgeschlagen.

So hat es der Osterbrookplatz nun vom Bürger bis hinauf zum Senat geschafft. Ein toller Erfolg für alle aktiven Bewohner unseres Viertels. Jetzt geht es durch die Instanzen wieder schrittweise hinunter ins Quartier. Bis die neue Beschilderung angebracht ist, wird es also noch etwas dauern. Zeit genug, den eigentlichen Platz erst einmal zu bauen!

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